Teil eines Werkes 
Dritter Band (1825)
Entstehung
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Feldzeichen gewaͤhlt hatte. Doch Rom, ſein Jupi⸗ ter und ſeine Groͤße ſind nicht mehr, wie mancher ſpaͤtere Kriegsruhm, der an die Stelle des altroͤmi⸗ ſchen zu treten ſtrebte, iſt ſeitdem ſchon wieder da⸗ hingeſchwunden, und immer noch iſt der Adler da, der den Sturm beherrſcht und die Donnerſchlaͤge austheilt. in

Der furchtbar droͤhnende Hall fuhr immer noch fort, die Verge zu erſchuͤttern, als wollte er ſie aus ihren Grundfeſten ruͤtteln, der Blitz durchfurchte die Wolken unter mir, Regenſtroͤme ergoſſen ſich uͤber das Thal, das mir zum zweitenmal aus dem Geſicht entſchwunden war, Mir war, als gehoͤrte ich nicht mehr dieſer irdiſchen Welt an, nichts erinnerte mich an ſie, als etwa das ferne Gloͤckchen des Schaafes, das, zur Fuͤhrung der uͤbrigen Heerde auserwaͤhlt, im fluͤchtigen Laufe ſeinen toͤnenden Halsſchmuck ſchuttelte, außer dieſem nirgends ein Ton, der etwa von der Erde heraufdrang, nirgends eine menſchliche Wohnung, nirgends ein Menſchentritt. Ich fuͤhlte mich hier auf einer unermeßlichen Hoͤhe erhoben, ſah nichts um mich, als die Feuerglut des Himmels, hoͤrte nichts, als das Rollen des Donners, ich, das ſchwache Erdgeſchoͤpf, das ein Windhauch in den Abgrund hinunter ſtuͤrzen, das ein Funke in Staub verwandeln konnte, ich ſchwebte hier uͤber der unge⸗ heuern, grauſenvollen Scene, ganz allein zwiſchen Himmel und Erde, die in zerſtoͤrendem Gegenkampf an einander gerathen zu ſein ſchienen.

Dieſer majeſtaͤtiſche Kampf der Elemente hatte