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Wir wollen doch ſehen, was ihr dieſen unuberwind⸗ lichen Soldaten und einem Eroberer, der die Welt unterworfen hat, entgegenzuſetzen habt.“—„Ma⸗ tea, laſſet uns auf ein anderes Geſpraͤch uͤbergehen. Ihr wißt, daß ich niemals die Staatseinrichtungen vertheidigen werde, welche die Monarchie des heiligen Ferdinands in der offentlichen Meinung des Auslands, und, wie mich duͤnkt, auch des Inlands ſo tief herab⸗ geſetzt haben, daß der Kaiſer den Gedanken faſſen konnte, auf eine ſo unverſchaͤmte Weiſe ſich an unſerer Unabhaͤngigkeit zu vergreifen; allein ich werde, ſo lange noch ein Lebenshauch in mir iſt, die Ehre und die Rechte meines ſpaniſchen Vaterlandes vertheidigen. Ich werde ſchon noch Kaſtilianer finden, welche fuͤr dieſe beiden Worte daſſelbe Ohr haben werden, wie ich, oder ſollten die Soͤhne der ſtolzen Kantabrer und der Beſieger der Mauren ſo ſehr alle Erinnerungen an die Ueberlieferungen der Tugenden ihrer Vorfahren vergeſſen haben, daß der Fremde am Ende zur Herr⸗ ſchaft uber unſere Provinzen gelangte, ſo wuͤrde ich auf den Felſen des Cid hinaufſteigen, mir dies Schwert ins Herz ſtoßen, und die Welt wuͤrde dann wenigſtens noch einmal aus meinem Munde den Ruf vernehmen: Spanien und Freiheit!“
Matea bot alle ihre verfuͤhreriſchen Reize auf, um die ſchmerzlichen Empfindungen zu verſcheuchen, welche ihre vertraulichen Eroffnungen in mir zuruckgelaſſen hatten, und die Sprache ihrer unſeligen Liebe in mein Herz eindringen zu laſſen. Sie ſprach noch, als ſich draußen eine Stimme hoͤren ließ, die mich mit lautem


