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rade ſollteſt die Parthei der Staatsverbeſſerer mit feu⸗ rigerem Eifer ergreifen, als jeder andere, wenn auch nicht ſonſt ſchon deine edelmuͤthigen Anſichten und Ideen dich genugſam zur Vertheidigung einer Sache, die zugleich auch die des Ruhms und der Freiheit dei⸗ nes Vaterlandes gewordeniſt, antrieben.“—„Ma⸗ tea,“ erwiederte ich,„ihr kennt mich ſeit langer Zeit. Ihr ſolltet daher wiſſen, daß perſoͤnliche Ruͤckſichten ſtets ohne Einfluß auf mich bleiben werden, ſobald irgend das Schickſal Spaniens ins Spiel kommt, und wenn ich heute mich im mindeſten bedenken koͤnnte, ſo wuͤrde allein ſchon die Furcht, einem ſtrafbaren Ein⸗ fluß in mir Raum zu geben, hinlänglich ſein, um meinen Entſchluß unwiderruflich zu befeſtigen.“— „Du uͤberlegſt nicht, was du ſprichſt, Alonſo. Was wollteſt du denn thun? Die Bourbons ſelber danken ja ab, ſie ſelber raͤumen ja den Kampfplatz.“— „Es iſt möglich; aber die Nation dankt nicht ab, die Nation giebt nicht dieſen alten Grund und Boden auf, der durch unſere Vorfahren beruͤhmt geworden. Ein Volk geht nicht wie eine elende Viehheerde nach dem Velieben irgend eines Menſchen aus eines Hand in die andere. Moͤgen die Bourbons auf freien Fuß geſetzt werden, moͤgen die Fahnen des Feindes unſeren hei⸗ ligen Boden ſaͤubern, moͤge Spanien ſeine Cortes ver⸗ ſammeln, und durch ſie uber ſein ferneres Schickſal einen entſcheidenden Beſchluß faſſen; ich will mich gern allen Befehlen deſſelben unterwerfen.“—„Spa⸗ nien, ſage ich dir, mein Alonſo, iſt der langen Ty⸗ rannei, der Ausſchweifungen, der Armuth und des 19*


