mir gar nicht mehr antworten? Du ſcheinſt dir es recht vorgenommen zu haben, niemals mit mir uͤber⸗ einſtimmend zu denken. Ich glaubte indeß, wir wuͤrden wenigſtens jezt zum erſtenmal wieder mit einander ſtimmen, wo es die Freiheit, vielleicht auch das Leben derer gilt, die dir auf Erden die theuerſten ſein ſollten. Hoͤre,“ fuhr ſie dann fort,„ich darf dich jezt nicht weiter taͤuſchen. Ich habe nur zu oft die Gnade, den Fuͤrſten Generaliſſimus zu ſehen und zu ſprechen, als daß ich nicht in ſeine innerſten Ge⸗ danken eingeweiht ſein ſollte. Die Herrſchaft der Bourbons iſt jezt zu Ende. Don Ferdinand hat die an ſich geriſſene Koͤnigskrone wieder niedergelegt; ſein Vater muß gegenwaͤrtig bereits zu Bayonne einge⸗ troffen ſein, und er will daſelbſt ſeinerſeits ebenfalls ein Scepter niederlegen, das fuͤr ſeine ſchwachen Haͤnde zu ſchwer iſt. An dem heutigen Tage geht der Infant Don Francisco und die Koͤnigin von Etrurien von Madrid ab. Dies ganze Koͤnigsgeſchlecht wird dann mit all ſeiner anererbten Schwaͤche auf einen andern minder erſchuͤtterten Thron geſetzt werden, und eine neue Dynaſtie, die ſich noch nicht durch anſtoßige Auftritte entwuͤrdigt hat, dem die Voͤlker noch nicht die Schuld ihrer langen Leiden vorzuwerfen haben, wird uns die Wohlthat einer Wiedergeburt bringen, die du ſonſt ſelber wohl zu wuͤnſchen pflegteſt. Du, der zweimal durch die Launen des Despotismus ge⸗ aͤchtet, beſtaͤndig von talentloſen und tugendloſen Ne⸗ benbuhlern unterdruͤckt, von der willkuͤhrlichen Gewalt in deinen liebſten Neigungen verletzt wurdeſt, du ge⸗
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