Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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ſich der Welt zu zeigen, wie ſie ſind. Geſchuͤtzt durch unſere Municipalfreiheiten, durch unſere iſolirte Lage, durch das rohe und unkultivirte, was noch in unſern Sitten zuruͤckgeblieben, ſind wir die einzigen in Eu⸗ ropa, die unter das Joch des Despotismus gekommen ſind, ohne dadurch entnerot oder verderbt zu werden. Der Hof hat ſeine Laſter fuͤr ſich behalten, und wir haben davon nichts angenommen, als die Armuth und die Duͤrftigkeit, und eben dadurch ſind wir mehr werth als unſere Verfaſſung.“

Don Domingo ward von der Unterredung, die er ſo eben mit angehoͤrt hatte, hoͤchlich uͤberraſcht, Be⸗ ſonders ſetzten ihn an einem Prinzen vom Gebluͤt der franzöſiſchen Revolution gewiſſe Grundſatze in Ver⸗ wunderung. Er ſah nun in dem franzoͤſiſchen Trup⸗ peneinfall einen ganz anderen Zweck, als den, uns eine freiere Verfaſſung zu geben, und der Gadetanier konnte unmoͤglich in eine thaͤtige Theilnahme Spaniens am Kontinentalſyſteme billigen, welche uns den Weg zu unſeren Kolonieen verſperrt haben wuͤrde. Ich fuͤr meinen Theil, der ich vermoͤge meines Characters, vielleicht auch vermoͤge meiner Jugend, die menſchli⸗ chen Dinge gern von ihrer ſittlichen Seite anzuſehen pflegte, bemerkte voll Unwillen, wie die Soͤhne der großen Befreiung von 1789, die ihr ganzes Gluͤck blos dieſer Umgeſtaltung verdankten, jezt eben die Grundſätze mit Fuͤßen treten konnten, ohne die ſie bis dieſen Augenblick noch unbedeutende Handwerker oder arme Landleute geblieben ſein wuͤrden. Matea uͤber⸗ nahm mit ihrer gewohnten Hitze die Vertheidigung des