Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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auf die Erde zu ſtampfen.*) Ganz in Thränen auf⸗ geloſt erreichte ſie hren Wagen. Ohne ein Wort zu ſprechen, fuhren wir durch die Straßen von Madrid nach ihrer Wohnung. Die ſechs Fenſter des Wagens zwangen ſie, ſich ſelber Gewalt anzuthun, um die Ungnade, in die ſie gefallen, oder wenigſtens ihre Empfindlichkeit daruber, nicht merken zu laſſen. Anſtatt der Donna Ines, die uͤber das Ungluͤck Ramons noch ganz niedergeſchlagen war, kamen bei ihrer Nachhauſekunft andere Camareras, um der Graͤfin ihren goldenen Harniſch— wie ſie es nannte — abzunehmen. Nachdem ſie ihre Kammerfrauen entlaſſen hatte, uͤberließ ſie ſich ohne allen Ruͤckhalt ihrem Schmerze.—„Die ſchoͤne Markiſin,“ ſagte ſie zu mir,„iſt noch nicht von Badajoz eingetroffen, ihr muͤßt wohl recht voll Sehnſucht nach ihrer Ruͤckkehr ſein. Sie hat fuͤr Don Ferdinand nicht das mindeſte gethan, und doch hat ſie ſich den Beifall ſeiner Par⸗ thei zu verſchaffen gewußt; bald wird ſie von der Gunſt des Hofes umringt ſein, und dann wird ihr nichts weiter fehlen, um alle Herzen zu bezaubern.“ — Auf dieſe Aeußerungen folgte ein langer Seufzer, dann fuhr ſie fort:„Indeß nur Geduld, dieſe Triumphe werden nicht lange dauern. Bei den gro⸗ ßen Umgeſtaltungen, die jezt vorbereitet werden, wird dieſe ſtolze und zugleich ſo ſklawiſch geſinnte Ariſtokra⸗ tie ſehr bald von dem Angeſicht Spaniens verſchwin⸗ den. Dieſe uͤbermuͤthigen Gliedermaͤnner, die an der

*) Vergl. Bd. I. S. 30.