Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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265 horern fiel beſonders das ernſte und traurige Geſicht des Schwertfegers ſehr auf.„Es ſind,“ ſagte die⸗ ſer mir ins Ohr,„gar furchtbare Geruͤchte in Umlauf. Man verſichert, der Koͤnig Karl und die alte Marie Luiſe wuͤrden vom franzoſiſchen Kaiſer unterſtutzt, und der Koͤnig werde daher dieſem entgegen gehen, um ihn umzuſtimmen. Das alles wird ein ſehr uͤbles Ende nehmen. Die Franzoſen haben boͤſe Abſichten. Werdet ihr es wohl glauben, daß jener junge Kapi⸗ tan dort fuͤr gut gefunden hat, meine Frau von ganz andern Dingen zu unterhalten, als von dem Verdienſt der Erloͤſung? Erinnert euch dereinſt an meine Prophezeiung; das alles wird ein ſehr uͤbles Ende nehmen.“

Während die Streitigkeiten zwiſchen den Madrid⸗ dern und den franzoͤſiſchen Soldaten taͤglich haͤufiger wurden, und die Erbitterung des Volks fortwaͤhrend ſtieg, ſetzten die dienſtfertigen Rathgeber der Krone immer mehr den Drohungen eine vollige Dahingebung und der Gefahr eine vertrauensvolle Zuverſicht entge⸗ gen. Unterdeß hallte der koͤnigliche Palaſt von ge⸗ raͤuſchvollen Vorbereitungen wieder. Dle nahe An⸗ kunft Napoleons ward täglich angekuͤndigt, und der Neffe Ludwigs des Vierzehnten glaubte den furchtbaren Thronfolger der Bourbons nicht glaͤnzend genug em⸗ pfangen zu koͤnnen.

So waren zwanzig Tage ſeit Ankunft des Prin⸗ zen von Aſturien verfloſſen. Er hatte ſo eben den Infanten Don Carlos, den älteſten ſeiner Bruder,

dem Kaiſer entgegen geſandt, als der General Savary