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ein Krieg beginnen ſoll,“—„Nun, was willſt du damit ſagen?“—„Ich wollte euch, Herr Oberſt, blos um eine Gnade bitten.“—„Und worin beſteht dieſe? ſprich.“—„Ich wuͤnſchte als Soldat in das Regiment Euer Gnaden einzutre⸗ ten, wenn es nicht allzuweit von Madrid ſteht.“— „Allein bei deiner Traͤgheit wuͤrdeſt du ja bald unter der Laſt deiner Waffen erliegen.“—„O, eine Muskete wird mir ſo leicht duͤnken wie ein Roſenkranz, wenn es darauf ankommt, dieſen Ketzern Ehrfurcht vor dem alten Spanien einzufloͤßen. Blos noch eine Frage: ſteht euer Regiment weit von hier?“— „Zehn Stunden von hier, in Ocagna.“—„Das iſt zu weit, Herr Obriſt. Ich mag nicht ſo weit ge⸗ hen, um mich zu ſchlagen.“ Mit dieſen Worten nahm er wieder den Platz an der Mauer ein, auf wel⸗ chem er großgewachſen war, und fuͤgte dann hinzu: „Ich werde fortfahren, die Franzoſen mit meinem Dolche aufzuſpießen, wie ich es die lezten Abende ge⸗ than habe.“
Ich trat in einen Laden der Puerta del Sol. Der Hidalgo von Fativa hatte nicht mehr wie ſonſt ſeinen Lieblingseckſtein in Beſitz. Ich merkte ſehr bald die Gruͤnde, welche in ſeiner taͤglichen Lebensart dieſe Revolution hervorgebracht haben mochten. Don Eſtevan war naͤmlich hier, und ſprach ſehr laut von buͤrgerlicher Freiheit und allgemeiner Verbruͤde⸗ rung mit einem franzoͤſiſchen Offizier, der ſeiner⸗ ſeits mit ihm von Ruhm und Vaterland ſprach. Mitten in der ſchweigenden Verſammlung von Zu⸗


