Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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die Lieder miſchten, welche die franzoͤſiſchen Soldaten ſangen. Die prachtvollen Stickereien, der Reichthum der Uniformen, der Glanz der Waffen und die puͤnkt⸗ liche Genauigkeit ihrer Bewegungen, erregten die Be⸗ wunderung unſerer Buͤrger und unſerer Soldaten. Ich begriff nun, wie dieſe ſchoͤnen Legionen hatten die Welt beſiegen koͤnnen; der Anblick dieſer Adler, vor denen ſo viele Bollwerke in Staub hingeſunken waren, erregte in meiner Kriegerbruſt eine unbeſchreibliche Ruͤhrung, und meine Augen fuͤllten ſich mit Thraͤnen, als ob ſie auch mich, wie dieſe alten Veteranen, an unſterbliche Tage des Sieges erinnerten. Ich fuͤhlte, daß ich gluͤcklich, ja ſtolz darauf ſein wuͤrde, wenn ich in die Reihen dieſer Braven eintreten und unter dieſen Fahnen zum Siege vorwaͤrts ſchreiten duͤrfte, die alle Wege zu demſelben ſo gut kannten!.. Wenige Tage verfloſſen, und dieſe Fahnen, welche durch das verraͤtheriſche Verfahren ihres Oberhaupts entweiht worden waren, weckten in den Herzen aller Spanier blos einen edeln Haß.

Nach keiner Seite hin hatte Napoleons Ruhm einen ſo hellen Schein verbreitet, als nach unſeren Gegenden hin. Sein Ruf war immer ſtaͤrker anſchwel⸗ lend durch dieſes unwiſſende und abgelegene Spanien gedrungen, ſo wie Donnerſchlaͤge immer majeſtäͤtiſcher werden, je weiter ſie von Gipfel zu Gipfel fortrollen. Das ſpaniſche Volk pflegt niemals die Macht der Idee von der Groͤße des Geiſtes zu trennen; daher war der erſte aller Feldherrn, der furchtbarſte aller Koͤnige, fuͤr uns ein Heros. Haͤtte man uns geſagt, daß