Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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liche Freigebigkeit auf mich hingelenkt habe. Gewiß wuͤrde der Sohn Don Juan's das konigliche Hand⸗ ſchreiben widerrufen haben, wenn er es nicht fur be⸗ quemer gefunden haͤtte, ſich mir als den Urheber mei⸗ nes Glucks darzuſtellen, um einen Diener mehr an den Wagen des Friedensfurſten zu ſpannen; vielleicht auch hielt man ſich fur verpflichtet, in meiner Perſon die Armee von Buenos Ayres zu ehren. Godoy nahm ſeine Zuflucht hinter unſere Siegstrophäen, um ſich ſowohl vor dem Zorne Napoleons, den er durch alle ſeine Luͤgen nicht zu entwaffnen vermochte, als auch vor den Anklagen des Vaterlandes, das ihm alle ſeine Unfalle zuſchrieb, zu ſchuͤtzen. Es war fuͤr ihn ſchon etwas großes, in dem ganzen Laufe ſeiner Regierung wenigſtens einen glorreichen Tag aufweiſen zu konnen.

Die Stunde, wo ich vorgeſtellt werden ſollte, war endlich da, und ich begab mich nach dem Palaſte. Ein Garde-Obriſt, der einer Prozeſſion folgte, er⸗ blickte mich, und flog mit offenen Armen auf mich zu. Es war Don Carlos.„Demonio!“ ſagte er zu mir, indem er die neuen Treſſen an meiner Uniform bemerkte, „es iſt eine wahre Freude, wenn man endlich einmal eine gut angebrachte Ehrenbeforderung zu ſehen be⸗ kommt. Laßt euch noch einmal umarmen, Kamerad. Seitdem wir uns nicht geſehen, habe ich allerlei erfah⸗ ren mäſſen, was mich ſehr betrubt hat. Ich wuͤrde gern mein Blut hingeben, um das Unrecht wieder gut zu machen, das meine Familie der eurigen angethan hat. Jede Ungerechtigkeit empoͤrt mich, und wenn ich zum Beiſpiel ſehe, wie Don Manuel......