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rung begleitete, erweckte in mir das peinliche Gefuͤhl des neuen Lebensverhaͤltniſſes, das nun fuͤr uns beide eintrat. Doch verlor ſich dieſer Eindruck ſehr bald in dem Bedauern, das ich daruͤber empfand, daß ich mich von der Graͤfin trennen mußte, um meine Brief⸗ ſchaften nach dem Palaſte zu tragen. Eine ſo ploͤtz⸗ liche Trennung beklemmte unſere Herzen wie ein Wi⸗ derſpruch, wodurch das Schickſal gleichſam unſere berauſchenden Traume ſchnell Lugen zu ſtrafen ſuchte. Bisher war es uns immer geweſen, als ob unſere Le— bensſchickſale unzertrennlich mit einander verbunden waͤren.
Donna Leonor, Maria und mein Vater em⸗ pfiengen mich mit Freudenthraͤnen. Unter dieſen zaͤrtlichen Herzensergießungen bemerkte ich anfangs nicht ſogleich die unaufhoͤrlichen Verbeugungen des Kapellans der Markiſin, des Doctor's Don Mathias, der mit ſeiner ſchwarzſeidenen Muͤtze in der Hand durch ſeine Ehrerbietungsbezeigungen die Aufmerkſamkeit ſeines gluͤcklichen Schuͤlers auf ſich zu ziehen ſuchte. Waͤhrend ſich noch auf den Lippen eines jeden von uns Frage auf Frage draͤngte, ließ ſich der Kammerherr anmelden. Das Aeußere des Greiſes erweckte in mei⸗ nem Innern ein Gefuͤhl, woruͤber, wie ich bemerken konnte, ſeine Lebensgefaͤhrtin traurig wurde. Er empfieng mich mit eben ſo viel Wuͤrde als Wohlwollen. Der Eifer, womit er uns die Wiederausſoͤhnung der beiden hohen Liebenden mittheilte, kuͤrzte den Aus⸗ tauſch der gegenſeitigen Hoͤflichkeitsformeln ab, die bei gegenſeitiger Vorſtellung zweier Unbekannten uͤblich


