Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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ſind. Da er zur Parthei der Koͤnigin gehoͤrte, ſo be⸗ trubte er ſich uͤber irgend einen vorgefallenen Triumph der Parthei Don Manuels, und wunderte ſich, daß die Markiſin an dieſen inneren Kriegen des Serails keinen lebhafteren Antheil nahm. Das Geruͤcht von einer großen Schlacht, die der Kaiſer in den Ebenen von Eilau gewonnen haben ſollte, und die Beſtaͤtigung des gluͤcklichen Erfolgs unſerer Waffen zu Buenos Ayres, hatte ſich kaum durch die ſchweren Vorurtheile der Camarilla einen Weg bahnen koͤnnen; indeß ruͤhmte man doch die Waffenthaten eines jungen Offiziers, dem der uͤberſeeiſche Sieg hauptſaͤchlich zugeſchrieben wurde, und der, wie es hieß, die Nachricht davon ſelber mitgebracht habe. Maria bezeichnete ihren Bruder als dieſen Guͤnſtling des Gluͤckes, und von nun an ward das Benehmen des Markis gegen mich durchaus nur zuvorkommend. Die Achtung, womit der Hof von mir geſprochen, hatte den⸗Abſtand unſe⸗ res beiderſeitigen Ranges etwas genaͤhert.

Unterdeß war die Stunde des koͤniglichen Schla⸗ fengehens herangekommen. Der Kammerherr eilte daher fort, zitternd vor Angſt, daß er nicht mehr zu⸗ recht kommen wuͤrde, um ſeinen Herrn noch ausklei⸗ den zu koͤnnen.

Als ich mit Maria allein war, faßte ich ihre Haͤnde, neigte meinen Kopf auf ihre Schulter, und es vergieng eine lange Weile, ehe wir etwas anderes vorzubringen vermochten, als unſere gegenſeitigen Namen, die wir unter ſuͤßen Thraͤnen unzaͤhligemal wiederholten. Alle Erinnerungen unſerer fruͤheren