Teil eines Werkes 
Zweiter Band (1825)
Entstehung
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zuſoͤhnen, den er jezt ſo ohne Scheu beleidigte und verrieth. So konnte denn der Beſieger des Nordens, ber ſo ſchwer beſchimpft war, in ſeinen Winterquar⸗ tieren in Polen feindſelige Plaͤne gegen uns entwerfen, waͤhrend Groß-Britannien unſere Seehaͤfen, unſere Schiffswerfte, unſere Kuͤſten in beiden Erdhaͤlften blokirte. Der Friedensfuͤrſt hatte ſich die Pyrenaͤen verſperrt, ohne uns den Weg nach Amerika zu offnen.

Das Fahrzeug, welches ich beſtieg, ward durch einen engliſchen Kreuzer, der Cadix beobachtete, weg⸗ genommen. Domingo, als er mein Ungluͤck erfuhr, verdoppelte ſeine Anſtrengungen, vielleicht auch ſeine Aufopferungen fuͤr meine Befreiung; endlich betrat ich wieder den heiligen Boden des Vaterlandes.

Meine Gefangennehmung bewirkte, daß die Neu⸗ igkeit, die ich mitbrachte, noch vor meiner Ankunft ſich in unſere Provinzen verbreitete. Man empfing mich mit Feſtlichkeiten. Die ſchoͤnen Cadixerinnen, die ſich mit jener Lebhaftigkeit, mit jenem reizenden Ungeſtuͤm, das man anderswo nicht kennt, um mich her draͤngten, ſpendeten dem Stellvertreter der Sieger von Buenos Ayres reichliches Lob. Die verfuͤhre⸗ riſcheſte unter ihnen miſchte ihre Stimme ebenfalls in dieſes einmuͤthige Konzert; es war Matea. Ich em⸗ pfand jezt, daß auch der Ruhm eine gewiſſe Wolluſt mit ſich fuͤhre. Doch nur die Beifallsbezeigungen der Frauen vermoͤgen uns zu berauſchen.

„Ich ſehe euch,“ ſagte ſie zu mir,„gerade ſo wieder, wie ich euch wiederzuſehen wuͤnſchte, namlich geehrt durch ſchoͤne Waffenthaten, ſogar ſchon be—