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bedeckte oben ihre Stirn, wo eine rothe Stirnbinde ihn feſthielt; ein Kleid von buntſcheckigem ſegoviſchem Flanell warf an ihrem ſchlanken Wuchs hinab große Falten; eine weiße Schuͤrze machte ihren Putz voll⸗ ſtaͤndig, und große ſilberne Schnallen blitzten auf ihrem Fuße, ohne deſſen Zierlichkeit zu verdecken. Sie war jung und ſchoͤn; das Feuer Andaluſiens ſtrahlte aus ihren Augen, und eine gewiſſe veraͤcht⸗ liche, vielleicht ſogar haͤmiſche Ironie, die in ihrem Laͤcheln lag, machte mich ſtutzig.„Mein ehrwuͤr⸗ digſter Pater,“ fuhr ſie fort, indem ſie uns durch das ganze Dorf hin nachfolgte,„ihr betrachtet mich ſo, als ob ich eine zur Hoͤlle Verdammte waͤre. Al⸗ lein, beruhiget euch, Dank ſei es der Mutter des Erloͤſers, ich habe die heilige Taufe empfangen, und meine Zunft, was man auch immer von ihr ſagen mag, hat keinen Verkehr mit dem Satan.“ Bald darauf fuͤgte ſie hinzu:„Ihr erinnert euch doch noch des großen eiſernen Kreuzes? Verwuͤnſchet den Tag, wo ihr es zum erſtenmale ſahet. Die Schlange lag zu ſeinen Fuͤßen, aber ihr zertratet ihr nicht den Kopf, wie die h. Jungfrau auf Golgatha gethan hat. Da⸗ fuͤr konnt ihr euch nun auf eine lange Reue gefaßt machen.“
Matea eilte uͤber die Schwelle ihrer Wohnung, Die ſeltſame Sybille forderte ſie noch mit den Worten heraus:„Euer Herz uͤberlaͤßt ſich einer Neigung, die von nun an ſtaͤrker iſt, als ihr, und ihr verdient alle die Pein, die dies euch bereiten wird; denn ihr liebt blos aus Haß, ihr furchtet das Gluͤck einer an⸗


