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gung war, die weiten Aermel ſeiner ſchwarz und weißen Ordenskutte des heiligen Dominicus zuruͤck⸗ zuſchlagen. Ich bemerkte, daß ſie mit mehreren Reihen jener goldenen Treſſen beſetzt waren, welche ein Abzeichen der hoͤheren Grade in der ſpaniſchen Armee ſind. Hierauf ſchlug er ſeine weite Kapuze zuruck, und enthuͤllte einen jungen und ſchoͤnen Kopf unter dem ſchmalen Kranz von Haaren, der ihn oben umgab, und zuͤndete ſeinen Cigarro an dem gemein⸗ ſchaftlichen Kohlenfeuer an.
Francisca ober Paquita, wie ſie der Dominica⸗ ner nannte, beeilte ſich, einem alten auch in dem uͤbrigen Spanien uͤblichen Brauch zufolge, ihm eine Flaſche weißen Wein vorzuſetzen.—„kebe tau⸗ ſend Jahre!“ ſagte er, indem er mit ſeiner Hand nach den Wangen des jungen Maͤdchens fuhr, welche dieſelbe anfangs zuruͤckſtieß, dann aber ſo⸗ gleich wieder ergriff und ehrfurchtsvoll einen Kuß darauf druͤckte.
Ich war ſo dreiſt, mich an die ſchöne Spanierin zu wenden. Sie hoͤrte mich mit ſpottiſchen Mienen und mit Laͤcheln uͤber meinen franzoͤſiſchen Accent an. Frau Urraca zeigte ſich wieder, und zwar ganz ſo erzuͤrnt wie das erſtemal.„Ihr wißt vermuthlich nicht,“ ſagte ſie zu mir,„wen ihr vor euch habt? Dieſe Segnorita*) iſt eben ſo von Stande als der Herr Don Francisco de Paula, welcher jezt bald Fray*) Francisco heißen wird, wenn es der hei⸗
*) Demviſelle.**) Frater.


