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und ihre bloßen Fuͤße, die ſeit undenklichen Zeiten von Staub und Sonnenbrand geſchwaͤrzt waren, bis ans Knie herauf unbedeckt ließ. Ihr Mann, der Gaſtwirth oder vielmehr der Alcalde, nannte ſie im⸗ mer ſehr umſtaͤndlich die Segnora*) Donna Urraca.
Ich faßte den Entſchluß, mich noch einmal an ihn zu wenden, und zwar mit alle der Ehrerbietung, die einer ſo vornehmen Perſon gebuͤhrte. Nun rief er, doch immer noch ohne ſich von der Stelle zu ruͤhren, Francisca. Francisca kam nicht. Ich wartete, und nach einer langen Zwiſchenpauſe ent⸗ ſchloß er ſich, noch einmal zu rufen. Francisca er⸗ ſchien, begleitet von einem Ordensgeiſtlichen, deſſen Hand ſie kuͤßte. Waͤhrend Don Geronimo halb auf⸗ ſtand, um ihn zu bewillkommen, betrachtete mich Francisca voll Neugierde. Dies junge Maͤdchen in ihrem kurzen Unterroͤckchen, mit ihren langen Haa⸗ ren, die in zwei gleichmaͤßigen Haarflechten den Nuͤ⸗ ken hinab hingen, ſetzte mich durch das Feuer ihrer Augen in Verwunderung. Die jugendliche Friſche eines Alters von achtzehn Jahren faͤrbte ihre von der Sonnenglut des Suͤdens gebraͤunte Haut mit lebhaftem Incarnat, und ihr leichter Gang kuͤndigte mehr ein andaluſiſches als ein navarreſiſches Maͤd⸗ chen an.
Der Ordensgeiſtliche nahm auf einer Bank an der Seite des Alcalden Platz. Seine erſte Bewe⸗
Dame.


