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„Sagen Sie Ihrem König,“ antwortete die Für⸗ ſtin ſtolz.
„Er wartet am Fuße der Terraſſe,“ ſprach Richelieu.
Die Fürſtin lachte auf.„Welch ein Gedanke,“ mur⸗ melte ſie.„Ich erwarte ihn,“ ſagte ſie und entließ Richelieu mit einem verächtlichen Kopfnicken.
„Gnade!“ murmelte Knyphauſen, faltete mit einem jammervollen Blicke auf die Ruſſin die Hände und ſchlich dem Herzoge nach.
Raſch trat die Fürſtin auf Kaunitz zu.
„Haben Sie das Bündniß entworfen?“
„Hier iſt es.“ Er gab es ihr.
Die Fürſtin verbarg es an ihrem Buſen.
„Schreiben Sie mit verſtellter Schrift der Marquiſe von Pompadour,“ gebot ſie,„daß der König in dieſem Augen⸗ blicke zu meinen Füßen liegt. Eilen Sie, wenn ich an dieſes Fenſter trete, pochen Sie an die Thüre. Können Sie eifer⸗ ſüchtig ſein?“
„Ich fange an, es zu werden,“ fagte Kaunitz.
„Um ſo beſſer! fort!“
Der Gartenſaal der Fürſtin hatte zwei Thüren. Während Kaunitz durch die eine heraustrat, kam der König zu der andern herein. Er war in einen dunklen Mantel gehüllt.
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