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„Man erzählt ſich Märchen von ihr und Allem, was ſie umgiebt. Man ſchwelgt in der orientaliſchen Pracht ihres Palaſtes, in der Wolluſt ihres Despotismus.“
„Knyphauſen lernt ruſſiſch, Diderot findet die Leib⸗ eigenſchaft naturgemäß, und Couſton ſieht in der Knute Amor's vornehmſtes Enblem.“
Kaunitz warf den Aſt zu Boden und klingelte.„Ich bin geſund!“ riefer.„Binder, Francois, eilt, in einer Stunde
ſoll ganz Paris es wiſſen. Quesnay hat ſein Meiſterſtück gethan. Ich bin geſund.“
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Die erſte Aufführung des Catilina hatte das Geheim⸗ niß des ſtillen Schloſſes und ſeiner geheimnißvollen Gebie⸗ terin gelüftet.
An demſelben Abende, an dem Paris das erſte Mal den Namen der Fürſtin Alexandra Woronzow hörte, brachte ihn auch der Herzog von Richelieu in die Loge des Königs. Jetzt war Ludwig XV. wo möglich noch neugieriger, die ſchöne Frau, und womit ſie ſich umgab, kennen zu lernen.
Früh am Morgen nach Crebillon's Triumph war der Herzog ſchon von dem Könige berufen und erhielt die ge⸗ meſſenſten Befehle„aus Gründen der Politik“, die Ruſſin und ihre Verhältniſſe auf das Genaueſte zu erforſchen.
Vergnügt, ein Lied auf den Lippen, ging Richelieu an ſeine Arbeit. Noch war es nicht erwieſen, ob man wirklich eine vornehme Dame vor ſich habe, noch konnte ſie eine


