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ſpeare's auf dem Zettel ſtand, ſo trieb er ſich verkleidet in den Matroſenſchänken herum und in den holländiſchen Waf⸗ felbuden. Wer nur von London bis Neapel einen berühm⸗ ten Namen trug, war vor ſeinem Beſuche nicht ſicher. Sein Geiſt hatte ſich zu großer Schärfe und Tiefe entwickelt. Al⸗ les ſuchte er kennen zu lernen; was er that, gründlich zu thun. So wurden die Angewöhnungen ſeiner Mutter in ein Syſtem gebracht, deſſen Lücken auf den weiten Reiſen durch die berühmteſten Aerzte ergänzt wurden. So entſtand ſeine gründliche Diätetik, mit der er ſich das ganze Leben durch gründlich plagte. So vollendete ſich ſeine pedantiſche Ordnung an den Muſtern holländiſcher Niedlichkeit und Reinlichkeit.
So ſtrenge und rein hielt er auch ſein Weſen, ſein in⸗ neres Leben. Voll Maß erſchien er in Haltung, Bewegung, Geberde und Geſ ſpräch. Nur ſelten, wie ein flüchtig Roth, brach ſein lebl haftes Gefühl durch die verſtändige, bewußte, wie unveränderliche Oberfläche. Die Paſſion war ihm fremd, er haßte ſie wie Sklaverei, ie wie Thor⸗ heit. Er machte den Hof, weil es Sitte war und guter Ton, und behandelte die leichtfertigen Schönen in B zrüſſel und Paris mit komiſcher Ehrlichkeit. Nie nannte ihn ein Weib ſeinen Knecht.
So kehrte er zurück. Voll Liebe für die Heimat, wie ein Fremder zu ihrem Leben, ihrem Glauber t, ihrem Brauch, ohne Vorurtheil, durch Richts befangen, als einen maßlo⸗ ſen Ehrgeiz. Jetzt empfing er einen Eindruck, der ſein Le⸗ ben beſtimmte.
Die Erzherzogin Maria Thereſia feierte ihre Vermäh⸗ lung mit dem Großherzoge Franz Stephan von Loth rinen.
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