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„Um Gotteswillen zieh Dich an, Kind“, rief die Mutter,„es iſt Zeit zur Audienz.“
Die Sängerin nahm hierauf mit einem Kuſſe von dem liebenden Mädchen Abſchied. Als ſie fort war, kam die Fürſtin hervor, flüſterte Lina ein paar liebens⸗ würdige Worte über ihren Anbeter in das Ohr und verließ dann gleichfalls eilig das vminöſe Haus. Als Lina fertig war, machte ihr die Mutter das Kreuz auf die Stirne und ſegnete ſie.
„Nun es wird uns hoffentlich nicht den Kopf koſten“ ſagte Planta.
„Nun, in Gottes Namen“, ſprach Lina,„zur Kaiſerin.“
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Als Planta vorgerufen wurde, ſtand Maria The⸗ reſia in einem Kleide von blauer Seide mit viereckigem Ausſchnitt, welcher ihre üppige Bruſt ſehen ließ, an ihrem Schreibtiſche und ſtützte die Hand auf denſelben.
„Er macht mir ſchöne Geſchichten, mein Herr Offizier“, begann ſie,„fängt Amouren mit rechtſchaffenen Bürgermädchen an, verſpricht das Heirathen und weiß doch, daß die Gage, welche ich zahle, kaum für Ihn genug iſt.“
Der junge Offizier erſchrack nicht wenig, denn er


