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„So hören Sie mich doch nur an“, fiel die männliche Stimme ein
„Ich will nichts hören, verlaſſen Sie mich—
„Laſſen Sie ſich nur ſagen, daß ich Ihr Diener ſein will, Ihr Sklave.“
„Sklaven befiehlt man, ich befehle Ihnen alſo zu gehen.“
„Ich gehorche nur, wenn Sie mir ein Rendez⸗ vous geben.“
„Was fällt Ihnen ein?“
„Ich rühre mich ſonſt nicht von der Stelle.“
„Mein Gott! Wenn die Kaiſerin—“
„Sie ſoll mich zu Ihren Füßen finden—“
Lina Deckermann huſtete, um ſich dem Päärchen im Boudvir anzumelden. Es wurde ſofort ſtill, dann rauſchte ein Frauengewand.
Eine hübſche Frau von etwa dreißig Jahren ſteckte den Kopf durch die Vorhänge.
„Wer iſt Sie?“ fragte ſie beinahe barſch.
„Die Stickerin, welche die Frau Gräfin Alt⸗ hahn—
„Warte Sie nur ein wenig“, erwiderte die Dame freundlicher und zog den Kopf zurück. Nach einer Weile rief ſie:„Komm' Sie nur herein, Kleine.“ Lina trat in das Boudvir, deſſen eine Ecke ein


