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mit weißen Vorhängen drapirter Toilettentiſch ein⸗ nahm, vor dem eben die Fürſtin ihre Friſur beendet hatte, ſie ſaß jetzt im Pudermantel auf einem kleinen Sopha und beſtellte mit auffallender Haſt und Unruhe einen weißen geſtickten Schlafrock. Während Sie Lina das Deſſein übergab und ihre Wünſche erklärte, ſchien es dem Mädchen, als bewege ſich von Zeit zu Zeit die Draperie des Toilettentiſches, offenbar war hier der kühne Anbeter verſteckt.
„Weiß Sie was“, ſagte endlich die Fürſtin,„ich habe jetzt den Kopf ſo voll, es iſt beſſer, ich komme noch ſelbſt zu Ihr wegen der Sache. Meine Zeit iſt gemeſſen, alſo Adieu mein liebes Kind, Adieu!“
Lina empfahl ſich und eilte nach Hauſe.
Kaum hatte ſie das Boudvir der Auerſperg ver⸗ laſſen, ſo begann der Toilettentiſch zu reden.
„Liebe Fürſtin, wann geben Sie mir denn das verſprochene Rendezvvus?“
„Ich habe Ihnen nichts verſprochen“, erwiderte die Fürſtin,„ich habe heute Ihretwegen meine Kam⸗ merfrau fortgeſchickt und Sie ſind dafür recht indis⸗ cret, ich liebe Sie, ja, aber Sie müſſen auf der Stelle fort.“
„Ich bleibe hier, bis Sie mir das Rendezvous bewilligen.“


