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„Ich mag dieſe verdammten Schlächtereien nicht ſehen“, fluchte Solthkow, den Bildern den Rücken kehrend.
„Was? Du magſt nicht ſehen, was mir Freude macht?“ rief Katharina,„Du biſt alſo ein Verräther?“
„Wie ſoll es ihn entzücken Blut fließen zu ſehen, Blut, das ſo natürlich gemalt iſt“, ſuchte Platow die Thrannin zu beſchwichtigen.
„O! hätte ich es nur rauchen geſehen, als es in Strömen die Straßen von Praga durchfloß“, rief Ka⸗ tharina,„es hätte mir wohl gethan, unſäglich wohl. Wie haben ſie mich geſchmäht, dieſe Polen, wie haben ſie mir getrotzt! und endlich kam doch der Tag der Rache, als mein herrlicher Suwarow ſie ſchlug, wo er Praga mit Sturm nahm und zwanzigtauſend Polen niedermetzelte, Soldaten, Edelleute, Bürger, Frauen, Kinder. Ei! wie ich jubelte, als man mich mitten in der Nacht mit der ſüßen Botſchaft weckte, ich ſprang aus dem Bette wie ich war, und lief im Hemde, mit bloßen Füßen zu meinen Frauen.„Steht auf“, ſchrie ich,„ich bin gerächt, die Polen ſind ausgerottet! Su⸗ warows Arrisregarde marſchirte durch Praga bis an die Knöchel im„Blut.“
Soltykow, der bis jetzt mühſam an ſich gehalten,
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