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Seite Katharina's. Nun ſtieg ſeine boshafte Luſt, ſie zu quälen und zu demüthigen, auf das Höchſte.
„Eine Pfeife für meine Frau“, befahl er ſeinem Adjutanten.
„Bemühen Sie ſich nicht“, fiel Katharina artig, aber feſt ein.
„Du wirſt rauchen“, gebot Peter.
„Ich rauche nicht“, entgegnete die Kaiſerin mit ſtolzer Ruhe.
„Was biſt Du?“ ſchrie jetzt Peter im Zorn,„Du biſt ein gemeiner Soldat, ein gemeiner Soldat muß rauchen, und was bin ich? ich bin Dein General! und ich befehle Dir zu rauchen, folglich muß Du rauchen.“
Katharina ſtand auf und verlangte ihren Wagen.
„Da geblieben, iſt das Subordination?“ ſchrie Peter.
Sie warf ihm nur noch einen raſchen verächtlichen Blick zu, um dann den Saal und wenige Augenblicke ſpäter Oranienbaum zu verlaſſen. Der Kaiſer ſchäumte vor Wuth:„Ich laſſe ſie füſiliren“, ſchrie er,„auf Inſubordination ſteht der Tod. Sie ſoll mich kennen lernen, füſiliren laſſe ich ſie, füſiliren.“
Am folgenden Morgen kam der General Melgurow, von dem Kaiſer abgeſchickt, in den Palaſt der Kaiſerin und meldete ihr, daß er dei Befehl habe, ſie zum Pro⸗


