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„Jetzt biſt Du mein, Du ſchönes Weib,“ rief, Maxim ſie umfaſſend,„und keine Macht der Welt ſoll Dich mir entreißen.“
Die Czarin ſtieß ihn von ſich, zog ihr Pelzwerk über der blendenden Bruſt zuſammen und klingelte. „Du ſprichſt im Fieber,“ ſagte ſie mit einem Blicke, den ſie dem Oberſten gleich einem Dolch in das Herz ſtieß, kalt und vernichtend.
Auf den erſten Ton der Glocke waren vier Ko⸗ ſaken ihrer Leibwache eingetreten, welche auf einen Wink der Kaiſerin den Oberſten ergriffen und durch eine Reihe von Zimmern in ein vollkommen leeres klei⸗ nes Gemach ohne Fenſter führten. Hier ſtießen ſie ihn hinein und ſchloſſen die Thüre, in welcher ſich ein kleines Schubfenſter befand. Es ging jetzt auf und Ka tharina II. blickte hinein.
„Nun, Oberſt, wollen wir ſehen, ob es mir nicht gelingt, die Gluthen Ihrer Leidenſchaft ein wenig ab⸗ zukühlen,“ ſprach ſie; im nächſten Augenblicke ſtürzte von der Decke ein förmlicher Platzregen auf den armen verliebten Thoren nieder und aus allen Wänden ſpran⸗ gen kräftige Waſſerſtrahlen, welche gleich unſichtbaren Furien auf ihn losſchlugen. Katharina aber ſah zu und lachte.
Ihre verletzte Eitelkeit war befriedigt, ſie hatte Rache


