Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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zu feenhaft; jetzt aber iſt die Binde gefallen, ein Him⸗ mel voll Liebe und Seligkeit hat ſich mir aufgethan und ich fühle, wo Du biſt, iſt der Genuß, das Leben die Freude; wo Du nicht biſt, der Schmerz, die Qual, der Tod. Sage mir, daß ich Dich lieben darf, daß ich unter den Sclaven, welchen das Glück zu Theil geworden iſt, zu Deinen Füßen liegen und Dir gehor⸗ chen, Dir dienen zu dürfen, Dir der am wenigſten Verhaßte bin.

Nun, Oberſt, ich will aufrichtig ſein, ſagte die Czarin, deren Herz bei den begeiſterten Worten des ſchönen Mannes eine ſtolze Freude erfüllt hatte;ich haſſe Sie nicht.

Du liebſt mich alſo?

Das habe ich nicht geſagt?

Aber Du erlaubſt mir, Dich anzubeten?

Ja, Oberſt, beten Sie mich an, ſagte ſie cvquett.

Maxim umſchlang das ſchöne Weib mit einer Leidenſchaft, die, ſo ehrlich er auch gegen Angela war, doch etwas mehr als Comödie war.

Die Czarin war es, die ſich endlich losmachte. Genug, ſagte ſie.

Ich verſtehe Dich nicht, flüſterte Marim;haſt Du mich zu Dir beſchieden, um mich wieder fortzu⸗ ſchicken, wie einen Knaben?