Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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239 den Mund mit der Schürze abgewiſcht,aber unter

der Bedingung, daß Du Pich ruhig von mir hauen läßt.

Hauen?

Ja, gehaut mußt Du werden, entſchied ſie;alſo wähle, eine tüchtige Tracht Prügel oder Trennung für immer.

Was ſoll ich thun, Maxim, jammerte Arkadi; ich muß ihr ihren Willen thun.

Der Oberſt ging lachend davon, er ſah noch, wie Naſtka die Thüre ſchloß und behaglich den Aermel aufſchürzte, dann begab er ſich raſch in den Palaſt.

Katharina erwartete den Oberſten diesmal in ihrem Schlafgemach. Sie lag in einem weißen duftigen Schlaf⸗ rock auf einer türkiſchen Polſterottomane und lächelte ſeltſam, als er damit begann, ſich vor ihr niederzu⸗ werfen und ihren Fuß zu küſſen.Wie feurig auf ein⸗

mal, ſagte ſie;was für ein Ereigniß hat denn Ihre Gefühle ſo ſehr verändert, wo nehmen Sie die Kühn⸗ heit her, mir ſo zu nahen.

Katharina, rief Maxim, alle Etiquette bei Seite ſetzend;ich war blind bisher und bin auf einmal ſehend geworden, die Bewunderung für Dein Genie, Deine Größe hat mich geblendet, ich ſah Deine Schön⸗ heit, Deine Reize, die nicht ihresgleſchen haben, aber der Gedanke, Dich zu beſitzen, ſchien mir zu vermeſſen,