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„Ich wollte mich überzeugen, ob Du mich auch wirklich liebſt, und da— da erſann ich dieſes Mär⸗ chen“, bemühte ſich Arkadi zu erklären;„Alles nur eine
Prüfung, theure Raſtka, welche Du glänzend beſtanden
haſt, Du reines Gold, Du;“ er wollte ſie umarmen
„Halt, Musje Arkadi“, ſagte die hübſche Wittwe kalt mit einem böſen Blick, der dem armen Fähnrich kaum weniger Todesangſt bereitete, als jener, der ihn zu den Füßen Katharina's niedergeſchmettert hatte. „So raſch geht das nicht. Ich bin kein Kind, dem man Märchen erzählt und was die Prüfung betrifft, ſo könnte ich damit viel eher bei Ihnen beginnen. So mir nichts, dir nichts kränkt man mich nicht.“
„Aber was willſt Du denn dann eigentlich?“ fragte Arkadi, der ſich immer kleiner werden fühlte.
„Was ich will“, ſprach die Wittwe mit einer Ent⸗ ſchiedenheit, welche jeden Widerſpruch von vorne herein ausſchloß.„Du haſt mir meinen Theil gegeben, ich werde Dir jetzt Deinen geben. Du haſt Dich an mei⸗ ner Qual beluſtigt, jetzt ſollſt Du mir einmal ordent⸗ lich zappeln. Für die Prüfung ſollſt Du Deine Strafe erleiden. Ich verzeihe Dir, ja—“.
„O! göttliche Naſtka!“ ſchrie Arkadi, umſchlang ſie und küßte ſie derb auf ihre vollen rothen Lippen. „Ich verzeihe Dir“, fuhr ſie fort, nachdem ſie ſich
Se


