„Nun, das wäre noch zu erreichen“, gab Potem⸗ kin lächelnd zur Antwort.
„Glaubſt Du, nun dann gönne mir dieſen Triumph“, flehte die Allmächtige.
„Mehr als das, ich will dem Oberſten, der Dich das ſchönſte Weib der Erde nennt und alſo unbewußt ſchon liebt, ſagen, daß er nicht ohne Hoffnung liebt“, erklärte der Günſtling, der die Gefahr, die ihn bedrohte, geſchwunden ſah;„er wird heute noch zu Deinen Füßen liegen.“*
„Und ich werde über ihn lachen, mein Wort, Gre⸗ gor Alexandrowitſch, und Du weißt, das iſt mir heilig.“
Die hübſche Wittwe ſaß gegen Abend zum Sterben betrübt hinter ihren Schnapsflaſchen und dachte an Ar⸗ kadi, den Günſtling der Czarin, den General.
Plötzlich ging die Thüre auf und er trat, von Maxim begleitet, ein. Sie hätte ihm an den Hals fliegen mögen, aber ſie rührte ſich nicht.
„Die Herren befehlen?“
„Zürnen Sie mir, Anaſtaſia Nikitiſchna“, begann Arkadi, der ſich hinter Maxim verſchanzt hatte.
„Wie hätte ich das Recht, Ihnen zu zürnen“, gab Naſtka kühl zur Antwort. Es war ihr nicht ent⸗ gangen, daß Arkadi ziemlich kleinlaut war.„Steht es ſo“, dachte ſie und war entſchloſſen, ihren Vortheil
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