Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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Dieſer Brief Majeſtät ich glaubte ich dachte Ol heilige Mutter von Kaſan, ich bin un⸗ ſchuldig! ſtöhnte der Coloß und warf ſich vor Katha⸗ rina auf die Kniee, daß der ganze Pavillon dröhnte.

Da iſt der Brief.

Die Kaiſerin nahm ihn.Dieſe Zeilen ſind aller⸗ dings von mir.

Ich habe ſie durch einen La La kaien er⸗ halten, ſtotterte Arkadi, mehr todt als lebendig.

Und ich habe Sie geküßt, rief Katharina mit flammenden Augen.

Nein, nein, nein; ich ſchwöre, Majeſtät, daß es kein Kuß war; ſchrie der dicke Fähnrich in der Angſt ſeines Herzens.

Können Sie das wirklich beſchwören, ſprach die Kaiſerin, welcher es bei dem Anblick ihres unfrei willigen Seladons und ſeiner Verzweiflung immer hei⸗ terer zu Muthe wurde.

Ich will ſchwören, daß dies Alles ein Traum iſt und ich jetzt auf meiner Stelle in der Caſerne liege, nichts als ein Traum, ein ſchwerer Traum.

Ja, ſo iſt es, ſagte die Kaiſerin, welche die Hand gnädig auf Arkadi's Schulter legte,und im Traume ſagt Ihnen Ihre Kaiſerin, daß Sie Capitän ſind. Ca Ca pi tän?

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