Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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Sie ſchenkte ein und ihre Thränen perlten mit in das Glas.

Als es vom benachbarten Thurme Mitternacht ſchlug, ſtand Arkadi, mit einem Herzen voll Angſt, das. wie eine ganze Bauernſchmiede hämmerte, an Maxim's 1 Seite vor dem chineſiſchen Pavillon.

So, jetzt iſt es Zeit, flüſterte Maxim;geh' hinein.

Aber Maxim, ſeufzte Arkadi,ſieh einmal die.

kleine enge Thüre an, wie ſoll ich da hinein? 5 Nur vorwärts. Maxim verbarg ſich im Gebüſch 2 und Arkadi ſchob ſich ſachte in den Pavillon hinein, der

vollkommen dunkel war.Pſt! iſt wer da? fragte er. Keine Antwort.Pſt! Majeſtät! fuhr er fort.. Alles blieb ſtille wie zuvor. Er hätte ſich am liebſten gleich wieder aus dem Staube gemacht, aber da fielen ihm allerhand angenehme Dinge ein, wie Sibirien, Knute und Ketten und er blieb mitten im Pavillon ſtehen und begann andächtig zu beten. Endlich ging die Thüre hinter ihm und Katharina

trat ein.Sind Sie da?- Ja, ich bin da, und erlöſe uns von allem Uebel,

Amen, murmelte Arkadi mit tiefer Grabesſtimme. Sind Sie heiſer, Oberſt, ſprach die Czarin, Ihre Stimme klingt ganz anders als ſonſt.