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ich könnte raſend werden, kömm', Gregor.“ Sie eilte mit den raſchen Schritten eines jungen Mädchens die Allee hinab, dann durch einen grünen Seitengang, immer von Potemkin gefolgt, bis zu einer zweiten Fon⸗ taine und ließ ſich hier auf einer Raſenbank nieder, über der eine weiße ſteinerne Venus mit einem ſteiner⸗ nen Adonis koſ'te.„Sei doch kein Bär, Gregor, was thut man, wenn man unter dem flimmernden Sternen⸗ himmel allein iſt mit einer Frau.“
„Mit dem ſchönſten Weibe der Erde, willſt Du ſagen, Katharina“, rief Potemkin mit aufrichtigem Enthuſiasmus,„man knieet nieder und betet an“ Und er warf ſich zu ihren Füßen nieder und ſein Antlitz in dem ſchimmernden Pelzwerk begraben, bedeckte er die herrliche Büſte der Czarin mit feurigen Küſſen. Katharina lächelte.„Aber wir ſollten die Beiden doch ſtrafen“, ſagte ſie.
„Du haſt Recht“, erwiderte Potemkin,„und zwar recht empfindlich.“
„Wie meinſt Du?“
„Indem wir ſie zuſammen verheirathen.“
Als die Kaiſerin in ihrem Schlafgemache allein war, im Begriffe zur Ruhe zu gehen, erwachte mit einem Male, je mehr ſie deſſelben Meiſter geworden zu ſein glaubte, ihr Gefühl für den treuloſen Adonis
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