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mir ſo viel Spaß, daß ich ihn jetzt erſt recht protegiren will.“
Die Kaiſerin hatte mit ihrem Vertrauten Potem⸗ kin in ihrem Cabinet gearbeitet, ſie war zu dem Ent⸗ ſchluſſe gekommen, eine Reihe drückender Steuern auf⸗ zuheben und ein ganz neues Syſtem der inneren Ver⸗ waltung einzuführen, bei welchem zum erſten Male die Grundſätze der franzöſiſchen Philoſophen zur Anwen⸗ dung kommen ſollten. Sie hatte die Entwürfe, welche vor ihr lagen, mit dem außerordentlichen Scharffinn, der ſie charakteriſirte, ſchnell erfaßt und auf der Stelle die Schwächen derſelben erkannt und Potemkin jene Verbeſſerungen dictirt, welche ſie nöthig fand. Nun ſtreckte ſie ſich müde in den weichen Sammtpolſtern aus und ihr Auge mit ruhigert Spotte auf den ein⸗ zigen Mann heftend, der ihrem Herzen wirklich nahe ſtand, fragte ſie, in der Abſicht, ſich mit ſeinen Qua⸗ len die Zeit zu vertreiben:
„Biſt Du noch immer eiferſüchtig, Gregor Alexan⸗ drowitſch?“
„Auf wen?“
„Auf Uruſſow.“
„Nicht mehr.“
„Nicht mehr? Und was hat Dich ſo ſchnell ge⸗ heilt?“


