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„Aber bei der Degradation bleibt es.“
„Wie Eure Majeſtät befehlen.“
Am nächſten Tage war auch die Degradation auf⸗ gehoben und als Maxim bei Potemkin erſchien, eröff⸗ nete ihm dieſer lachend, daß die Kaiſerin ihm die über⸗ ſtandene Angſt als Strafe anrechne und ihn zum Oberſten ernannt habe.
Maxim hielt es Anfangs für Scherz, aber als er das Patent ſah, konnte er nicht länger zweifeln und war in ſeinem Jubel nahe daran, Potemkin die Hand⸗ zu küſſen.
„Aber die Angſt, die ich ausgeſtanden habe?“ ſagte er dann,„was für eine Angſt habe ich denn ausgeſtanden?“
„Ja, das iſt eine große Geſchichte“, erklärte ihm Potemkin,„während Sie mit Ihren Kameraden zechten, waren Sie zuerſt verhaftet, dann degradirt und zur Knute verurtheilt und dann wieder begnadigt.“
„Alſo ſie wollte mich im Ernſte knuten laſſen“, fragte Maxim mit einigem Schauder.
„Allerdings und noch ſelbſt dabei zuſehen“ lachte Potemkin,„ja, die Frauen ſind unberechenbar, mein lieber Maxim Petrowitſch, und vor Allem dann, wenn ſie uns lieben.“
Nicht lange, nachdem der junge Oberſt ſein Regi⸗


