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alſo mit aller Grazie, die ihm der Tanzmeiſter verliehen hatte, vor Katharina, ihrer Befehle ge⸗ wärtig.
„Sie haben fleißig gelernt, Maxim Petrowitſch“, begann dieſe mit roſigem Wohlwollen,„Ihre Lehrrr ſtellen Ihnen die beſten Zeugniſſe aus. Ich will Ihnen alſo Ihre Ungeſchicklichkeiten in Bauſch und Bogen verzeihen und mich ein wenig mit Ihrer Carriore be⸗ faſſen. Heute noch ſoll ein Courier nach Berlin ab⸗ gehen, ich habe Sie zu dieſer Miſſion auserſehen, weil ich Ihnen Gelegenheit geben will, ſich auszuzeichnen. Aber einem Lieutenant kann man ſo wichtige Depeſchen nicht anvertrauen. Ich habe Sie alſo zum Capitän ernannt.“
„O! Majeſtät!“ rief Maxim freudig überraſcht und ließ ſich vor der Kaiſerin auf ein Knie nieder, nicht mit jenem wilden Enthuſiasmus, wie er es ſonſt gethan, ſondern mit der ganzen Anmuth eines franzö⸗ ſiſchen Cavaliers, ganz ſo, wie es ihn der Tanzmeiſter gelehrt.
„Wie hübſch Sie jetzt knieen“, ſprach Katha⸗ rina II., ihn durch die Lorgnette betrachtend.„So, jetzt küſſen Sie mir auch die Hand.“
Maxim führte die Hand der Czarin mit galanter Zärtlichkeit an die Lippen.


