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Grenzen, als er wenige Tage nach der heiteren Kata⸗ ſtrophe mit der Czarin durch Potemkin die Eröffnung erhielt, daß Katharina II. durchaus nicht geſonnen ſei, das Spielzeug, das ſie ſich erwählt hatte, ſo leichten Kaufes aufzugeben. Sie ließ ihm zwar wiſſen, daß er auf unbeſtimmte Zeit aus ihrer Nähe verbannt ſei, aber nur um ſich gründlich und fleißig mit ſeiner Aus⸗ bildung in jeder Richtung zu befaſſen. Von der Mo⸗ narchin beordert, kam zuerſt ein Tanzmeiſter, der ihn bei dem Geſang einer alten Geige in allen möglichen Pas jener ſteifen ceremoniellen Zeit exercirte, nach ihm erſchien ein franzöſiſcher Sprachmeiſter, der die Aufgabe hatte, ihm die Sprache Voltaires in möglich kurzer Zeit einzutrichtern und zuletzt kam ein deutſcher Profeſſor, der ihn in den Wiſſenſchaften unterwies. Das tägliche Téte-à- Téte mit dieſen drei Perücken gefiel Maxim ungleich beſſer, als jenes mit dem ſchönen verliebten Weibe im kaiſerlichen Pelz. Er war, wie alle Ruſen, von großer Begier, ſich zu unterrichten, erfüllt und machte über⸗ raſchende Fortſchritte. Drei Monate waren vergangen, in denen der junge Officier weder die Czarin, noch die Geliebte geſehen hatte, da wurde er eines Tages wie⸗ der zur Monarchin beſchieden.
Die Rolle des Dummkopfs und des Tölpels konnte er nicht mehr ſpielen, das gab ſogar Potemkin zu, er ſtand


