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blüht iſt?“ ſprach Potemkin;„was wird dieſes Weib, das jeden Anlaß, mich zu demüthigen, mit Jubel er⸗ greifen wird, dazu ſagen, wenn es ſtatt dieſes Para⸗ dieſes eine Wüſte findet? Woher ſoll ich die Straßen, die Städte, die Dörfer, die heerdenreichen Triften, die wohlgenährte und hübſchgekleidete Bevölkerung, den regen Handel, die Flotten nehmen, von denen ich in meinen Relationen ſprach. Du ſiehſt, ich ſtehe vor einem furchtbaren Gerichte und hieße es, der tiefſte Sturz erwartet mich von meiner ſchwindelnden Höhe, ja der Tod, ich würde dieſem Schickſal der Großen ruhig in das Auge ſehen, aber daß ich vor dieſem Weibe, deſſen
Thrann ich bis jetzt war, wie ein Sclave ſtehen, zittern,
ja vielleicht auf meinen Knieen um Vergebung betteln ſoll, und dann als gefallener Stern in irgend einem Sumpf verächtlicher Unthätigkeit auslöſchen, das frißt mir das Herz. Nein, ſo darf ich nicht enden, ſo will ich nicht enden. Ehe ich dies über mich hereinbrechen laſſe, will ich lieber Alles kühn auf eine Karte ſetzen, ich laſſe ſie hieher kommen, wo ich Herr bin, und zwinge ſie, mir Hand und Scepter zu reichen, oder— wenn ich unterliege— mich auf das Schaffot zu ſenden.“
Fräulein von Engelhardt brach in ein lautes muth⸗ williges Lachen aus.
„Du kannſt in dieſem Augenblicke lachen?“ rief
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