Teil eines Werkes 
3. Band (1874)
Entstehung
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eine freiwillige Verbannung der Macht, welche er über die Czarin gewann, ein Gegengewicht geben.

So iſt es, bekräftigte Potemkin,deshalb eroberte ich mir die Krim und ging hierher als Gouverneur, ich war der Kaiſerin mehr als einmal dadurch, daß ich ihre Nähe für einige Zeit mied, wieder intereſſant und lieb geworden, es war ein glückliches Manöver, das auch diesmal die beſten Früchte getragen hätte, aber da mußte dieſer Lanſkvi ſterben. Die Czarin, dieſes ſelbſtſüchtige Weib, das ein Herz von Stein in der Bruſt zu tragen ſcheint, weint um ihn wie ein kleines Mädchen, das ſeinen Hänfling begraben hat, drei volle Monate ſperrt ſie ſich von der Welt ab, lebt wie eine Eremitin, trauert und ſucht Troſt in der Philoſophie⸗ Nach drei Monaten wünſcht ſie mich zu ſehen, ſie iſt es, die mich einladet und ich wage es, nicht zu kommen. Nun kommt ſie zu mir und das iſt eben der jüngſte Tag, der über uns alle hereinbricht.

Wie? fragte Natalie erſtaunt.

Haſt Du nicht meine Berichte an die Czarin ge⸗ leſen?

Natalie nickte.

Habe ich Katharina nicht oft genug die Länder, die ich in ihrem Namen verwalte, als ein Paradies geſchildert, das unter meiner ſorgſamen Hand aufge⸗