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durch Großthaten im Dienſte des Reiches
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„Es iſt auch etwas dergleichen vor der Thüre“, entgegnete der Allmächtige, mit bebender Hand ein Pa⸗ pier entfaltend;„ſoeben bringt mir ein Kourier dieſes Handſchreiben der Czarin, ſie kündigt mir in dem⸗ ſelben an, daß ſie mich in allernächſter Zeit beſuchen werde.“
„Und dies regt Sie auf, mein Oheim“, rief Na⸗ talie,„war dies nicht das Ziel Ihrer Berechnungen?“
„Ja, ja“, ſchrie Potemkin,„aber ſie kommt mir zu früh, viel zu früh. Du weißt, mein Kind, wie mein Einfluß auf dies herrſchſüchtige, wie es ſchien unbän⸗ dige Weib mit dem Tage begann, wo ich ihren Schwä⸗
chen, dieſelben klug benutzend, die Zügel ſchießen ließ;
Potemkin, der Liebende, verzichtete auf die Gunſt der Katharina, damit Potemkin der Staatsmann um ſo mehr Gewalt über ſie erringe. Seit Panin's und
Orloff's Tode hatte ich auf dieſem Gebiete keinen Neben⸗ buhler, und jene, welche ihre Laune zwiſchen mich und
das Herz der Frau ſtellte, verſtand ich— ſo oft einer die Hand nach den Attributen der Macht ausſtreckte 5 zu rechter Zeit in die Dunkelheit hinabzuſtoßen, aus der ſie emporgeſtiegen.“
„Der erſte, der Dir ernſtlich gefährlich zu werden drohte, war Lanſkoi“, bemerkte Natalie;„Du wollteſt
und durch 2*
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