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ſamen Schönen nieder und nahm mit einer ehrerbietigen Verneigung Abſchied.
„Nein, Branizki“, rief Natalie, ihn zurückhaltend, „ſo dürfen Sie nicht gehen, nicht mein Hochmuth iſt es, der uns trennt, aber mein Oheim würde es nie zu⸗
geben, daß ich Ihnen meine Hand reiche.“
„Sind nicht die Grafen von Branizki eine der erſten Familien Polens?“ entgegnete der junge Cavalier raſch.
„Gewiß“, beſänftigte das Fräulein,„aber ich glaube—“.
„Sie lieben mich nicht, das iſt es.“
„Das iſt es nicht“— die Worte entſchlüpften der ungen Schönen halb gegen ihren Willen, ſo daß ſie nicht wenig erſchrack, als Branizki ſich zu ihren Füßen niederwarf und ihre Hand an ſeine Lippen preßte.
„Stehen Sie auf“, flehte ſie,„wenn Potemkin—“
„Er ſoll kommen, ich fürchte ihn nicht—“.
„Aber ich“, ſprach Natalie;„ich glaube, er iſt— aber lachen Sie mich nicht aus— er iſt ſelbſt, ohne es zu wiſſen, ein wenig in mich verliebt, und wird niemals ſeine Einwilligung geben—“.
„Dann ſoll er Sie in ein Kloſter ſperren!“ rief der Pole empört.
„Dieſer Palaſt, die Höhle des tauriſchen Löwen,


