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„Du ſollſt belohnt werden!“ rief die Saltikoff.
„Kaiſerlich!“ fügte die Daſchkoff hinzu.
„Werdet Ihr mir Geld geben?“ fragte der Hirte.
„Ja,“ antworteten die Drei.
„Wollt Ihr mir einen Schatz zeigen und heben helfen?“ rief der Hirte.
„Ja, einen Schatz.“
„Gut. Alſo was ſoll ich thun?“ fragte er.
„Hier iſt ein Apfel,“ ſprach die Kaiſerin, ihm den⸗ ſelben reichend,„dieſen Apfel ſollſt Du Jener von uns Dreien geben, welche Du für die Schönſte anſiehſt.“
Der junge Hirt blieb nun, den Apfel in der Hand, ſtehen und betrachtete, ſich bedächtig am Kopfe kratzend, die drei ſchönen Frauen. Er überlegte genau, indem er ſie immer wieder verglich und von Zeit zu Zeit den Kopf ſchütttelte und ſeufzte; endlich reichte er der Kaiſerin den Apfel.
„Die Dicke da“, ſprach er,„iſt die ſchönſte uuter Euch.“
Katharina II. erröthete vor Freude, die beiden anderen Damen klatſchten vergnügt in die Hände und riefen:„Bravo! das haſt Du gut gemacht, Du kluger Hirte.“ Der kluge Hirte ſchien Anfangs über dieſes Komp⸗ liment ganz verdutzt, dann ſchlug er mit den flachen


