Teil eines Werkes 
2. Band (1873)
Entstehung
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die kann gewiß recht ſchön thun und herzen, und die Blonde, dabei ſah er die Kaiſerin ganz beſonders wohlgefällig an,die hat eine ſo ſtolze Figur und fei⸗ nes Angeſicht und muthige Augen und iſt ſo hübſch rund, aber was habt Ihr da zu lachen?

Nun höre, um was es ſich handelt, ſprach die Kaiſerin,zwiſchen uns iſt ein Streit entſtanden, welche wohl die Schönſte ſei, und wir haben Dich er⸗ wählt, in demſelben zu entſcheiden, weil wir Dich für einen klugen Burſchen halten, und Du ſollſt ohne Furcht ganz nach Deinem Herzen den Schiedsſpruch ſprechen.

Das wollte ich ſchon, erwiderte der Hirte,aber verſichert mich Deſſen, daß, wenn ich ſage: Dieſe iſt die Allerſchönſte unter Euch, mich die zwei andern mit ihrem Haß verfolgen?

Wir ſchwören es Dir, daß wir Dich nicht haſen und verfolgen, ſondern beſchützen wollen alle Drei, Du magſt entſcheiden wie Du willſt! rief die Kaiſerin.

So ſchwört! ſagte der Hirte.

Wir ſchwören bei Gott dem Allmächtigen! rie⸗ fen die drei Damen.

So iſt es recht, verſetzte Nikolaus.

Wir ſind alle Drei mächtig und welcher Du auch den Preis ertheilſt, ſprach die Kaiſerin,eine Jede iſt im Stande, Dein Glück zu begründen.

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