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das Wort, ich bin wahnſinnig, ich bete an— ich— verzweifle.“
„Sie lieben alſo ohne Hoffnung?“
„So ſcheint es.“
„Ah“, rief die Fürſtin,„Sie lieben die Kaiſerin.“
„Nein, die Kaiſerin verehre ich mehr als jede an⸗ dere Frau“, entgegnete Diderot,„ich bewundere ihren hohen Geiſt, ihren männlichen Willen, ich betrachte ihre außerordentliche Schönheit wie man das Bild einer griechiſchen Göttin betrachtet mit ſtummen Ent⸗ zücken, aber ich liebe eine Andere.“
„Eine Andere?“ ſprach die Daſchkoff, ihre Hand noch immer in der ſeinen.„Laſſen Sie mich rathen, die Gräfin Saltikoff?“
Diderot ſchüttelte den Kopf.
„Hedwig Samarin.“
„Auch nicht.“
„Dann kann es nur Frau von Mellin ſein.“
„Wer könnte es ſein“, erwiderte Diderot glühend, „als Sie ſelbſt, reizendſte der Frauen, liebenswürdigſte Philoſophin.“
„Ich? Sie lieben mich“, rief die Daſchkoff,„wiſſen Sie denn nicht wie eiferſüchtig mein Mann iſt?“
„O! ich weiß es und ich weiß auch, daß er dieſem


