nachzudenken, dann rief ſie plötzlich vergnügt:„Ich habe es. Da ein General nie und niemals Wache ſtehen kann, ſo degradire ich Dich zum Stabsoffizier, Gregor Orloff—“.
„Majeſtät—“.
„Nun?“ ſprach Katharina, maliciös lächelnd,
„iſt jetzt Dein reglementtreues Gewiſſen beruh⸗
igt?“
„Noch nicht ganz, Majeſtät“, ſprach der hoch⸗ müthige Günſtling herausfordernd,„denn nach dem Reglement kann auch ein Stabsoffizier nicht Schild⸗ wache ſtehen.“
Die Kaiſerin zuckte verächtlich die Achſeln. „Nun ſo degradire ich Dich hiermit zum einfachen Officier. Kannſt Du jetzt Wache ſtehen?“
Orloff entfärbte ſich auffallend und ſprach in ſeiner Verwirrung, die ſchöne Deſpotin immer mehr reizend:„Auch jetzt nicht, Majeſtät, denn nach dem Reglement kann nur ein gemeiner Sol⸗ dat—“.
Es war heraus, das unſelige Wort; in dem Moment, wo er es ausgeſprochen, erſchrack Orloff ſelbſt vor demſelben, aber es war zu ſpät.
„Nun ſo erfahre denn, was es heißt, meinem
Die Kaiſerin gab ſich die Miene, einen Moment
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