Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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ſeinen Nacken ſchlang.„Ich will Euch beide bald von dieſer Krankheit, die Euch befallen hat, heilen. Ja, ja, die Czarin ſeufzt auch von früh bis Abend wie ein junges Mädchen, das zum erſten Male einen Schnurrbart auf ſeinen Lippen gefühlt hat, und in der Nacht ſpricht ſie aus dem Schlafe: Mvens, mein theu⸗ rer Moens. Ich ſage Dir, ſie iſt verliebt, ganz toll iſt ſie in Dich. Benutze alſo, was die Gunſt des Schickſals—“.

„Niemals“, unterbrach Moens ſeine Schweſter, „im Gegentheil, ich leide zu ſehr in ihrer Nähe, und wenn ich ihr nicht ganz gleichgiltig bin, ſo wird ihr das Verſtändniß für meinen Zuſtand nicht ganz fehlen und ſie wird mich entlaſſen. Ich will fort, weit fort, wo ich ſie nicht ſehe, wo kaum ihr Name an mein Ohr ſchlägt, ich will in den Krieg, zur Armee des Czaren.“

„Kind, was fällt Dir ein?“ rief Frau von Ball aufſpringend.

„Es iſt kein Einfall, es iſt ein Entſchluß.“

„Du willſt fort?“

„Du hörſt, zur Armee, ich will ſehen, ob mir nicht der Pfeil eines Perſers das wilde Blut, das Herz zur Ruhe bringt“, erwiderte der ſchöne Page, indem et