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Beſitz, ihre Ehre ſein Leben im Zweikampf hinzu⸗ geben.“
„Ich kann nicht leugnen, ich möchte ſo eine Liebe kennen lernen“, erwiderte Katharina,„aber wie wäre das möglich, für mich möglich?“
„Gerade für Sie“, rief Frau von Ball,„iſt nichts unmöglich, ſobald Sie nur wollen. Sie ſind die Ge⸗ mahlin eines mächtigen Monarchen, die Beherrſcherin eines großen Reiches geworden, um als Kaiſerin Scla⸗ vin zu bleiben? Was iſt Ihre ganze Macht, wenn ſie nicht einmal im Stande iſt, Ihnen Ihr Leben mit jenen Dingen zu ſchmücken, nach denen Ihr Herz ver⸗ langt?“
Die Czarin begnügte ſich zu ſeufzen.
„Sie lieben den Kaiſer nicht“, fuhr die Vertraute fort. Katharina machte eine abwehrende Bewegung.
„Ich bin lange genug an dieſem Hofe“, ſprach Frau von Ball,„um alle Verhältniſſe zu durchblicken, Sie lieben Peter den Großen nicht. Sie waren ehr⸗ geizig, gut, Ihr Ehrgeiz hat ſein Ziel erreicht, wenn Sie aber jetzt auf dem Gipfel Ihrer Macht dieſelbe nicht zu genießen wiſſen, wenn Ihr Leben arm bleibt an allen wirklichen Freuden, wie das Leben einer
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