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„Es iſt ſo.“
„Aber ihrer Neigung ſind Sie doch ſicher.“
Mentſchikoff zuckte die Achſeln.
„Es iſt bekannt, daß Katharina Sie geliebt hat.“
„Geliebt!— mich!“ rief der Fürſt,„wer kann ſagen, daß ihn dieſes Weib geliebt, daß ſie überhaupt geliebt hat. Ich weiß nicht, ob ſie mich geliebt hat, aber ſo viel weiß ich, daß ſie den Kaiſer nicht liebt, ſie iſt klug genug, ſich in ihn zu finden, ſich ihm unter⸗ zuordnen. Aber ich müßte mich ſehr täuſchen, wenn ſie ſeiner Tyrannei nicht üderdrüſſig wäre, wenn ſie nicht etwas wie Haß gegen ihn empfände.“
„Das wäre etwas“, meinte Rumianzoff,„da ließe ſich anknüpfen.“
Der Fürſt war indeß an das Fenſter getreten. „Da iſt ſie“, murmelte er.
„Wer?“
„Die Kaiſerin, ſie macht ihre Promenade im Park.“ „Iſt das nicht Frau von Ball, welche ſie be⸗ gleitet?“
„Allerdings.“
„Sie ſoll ſeit neueſter Zeit ſehr in Gunſt ſtehen bei Hofe“, warf Rumianzoff hin.
„Bei Katharina, ja“, erwiderte Mentſchikoff,„von


