Teil eines Werkes 
1. Band (1873)
Entstehung
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Man ſpricht aber, daß Katharina in einem nähe⸗ ren Verhältniß meinte der Vertraute. Mentſchikoff lachte laut auf.Sie? Sie iſt zu klug, ſich mit mir oder irgend Jemand einzulaſſen. Von dem Augenblicke an, wo ſie die Geliebte des Cza⸗ 3 ren war, durfte ich ihr nur noch als Diener nahen, dann, als ſie ſeine Gemahlin wurde, war ich mit einem Schlage ihr Unterthan, ihr Sclave, verſtehſt Du und wenn ich es gewagt hätte, mehr als den Saum ihres Kleides zu küſſen, es hätte mir den Kopf gekoſtet. Sie hätte mich geopfert, ohne nur mit den Wimpern zu zucken, aus Klugheit verſtehſt Du? Sonderbar, ſprach Rumianzoff,ſonderbar,. und ſchüttelte den Kopf.. Der Fürſt füllte aus einer Flaſche Sauterne, die auf dem Tiſche ſtand, ſein Glas mit Wein und leerte es auf einen Zug.Aber ſprechen wir von dem per⸗ ſiſchen Feldzug, ſagte er dann,wir haben ſchlimme Nachrichten, ſehr ſchlimme Nachrichten. Wie? Der ganze Troß unſerer Armee, ſomit Proviant und Munition, iſt in der Gegend von Aſtrachan den

Elementen zum Opfer gefallen.

Die Elemente waren alſo ſehr gefällig gegen den Fürſten Mentſchikoff, meinte der gute Freund.