tigen Mittheilungen ſeiner ergebenen Creatur entgegen⸗ nahm.
„Und iſt dies Alles verbürgt?“ fragte er endlich einen Augenblick innehaltend. „Verbürgt, ſehr wohl verbürgt“, ſagte Rumian⸗ zoff,„meine Nachrichten kommen von Tolſtoi, welcher, wie Eurer Excellenz wohl bekannt ſein wird, ſeit dem Beginn des perſiſchen Krieges ſich immer in der un⸗ mittelbaren Nähe Seiner kaiſerlichen Majeſtät befindet.“ „Peter iſt alſo wirklich ernſthaft krank?“ „Sehr ernſthaft“, erwiderte Rumianzoff,„ſehr ge⸗ fährlich, ja wenn man den franzöſiſchen Aerzten, welche ihn begleiten, glauben darf, unheilbar.“ „Hm! Wir müſſen alſo bei Zeiten unſere An⸗ ſtalten treffen“, murmelte der Fürſt.
„Wer ſoll, wenn ich wagen darf, die Anſicht Eurer Excellenz einzuholen, wer ſoll nach dem Tode des Cza⸗ ren den Thron beſteigen?“
„Wer ſonſt als Katharina!“ fiel Mentſchikoff bei⸗
nahe heftig ein. „Katharina?“ ſtaunte der Vertraute,„ich dachte doch—.“
„Laß Deine Gedanken bei Seite“, rief Mentſchi⸗ koff,„ſie ſind überflüſſig, Leute wie Du, ſollen nicht
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