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Lehnen und Füßen, deſſen Boden mit einem perſiſchen Teppich bedeckt war.
In der Nähe des Kamins ſtand ein Ruhebett aus blutrothem Seidenvolſter, wie man es in türkiſchen Harems findet, vor demſelben war ein Löwenfell aus⸗ gebreitet. In der ſchweren Luft war ein Geruch von Moder und von Spezereien wie in einer Gruft. Kein Licht brannte in den großen Armleuchtern, die vor dem Spiegel ſtanden, aber draußen an dem dunklen Him⸗ mel hing der Mond wie eine ſilberne Ampel und er⸗ hellte den kleinen Raum vollſtändig. Das ſchöne Weib ſtreckte ſich auf dem Ruhebette aus und winkte mich zu ſich. Ich lag vor ihr auf meinen Knieen und hauchte ihre Füße an und küßte ſie, und küßte ihre Hände, ihren Nacken, ihre Schultern, bis ſie mich mit verſchämter Anmuth an ſich zog und von Neuem an meinen Lip⸗ ven hing. Es iſt unbeſchreiblich, was ich empfand, als ich ſie an meiner Bruſt erwarmen fühlte, der Strom des Lebens durchzuckte ſie von Zeit zu Zeit electriſch vom Wirbel bis zur Sohle, und wie wurde mir erſt, als ſie die Augenlider ganz wenig öffnete und mich von der Seite anblinzelte, als ihre Lippen ſich beweg⸗ ten und ſie zu ſprechen begann mit einer Stimme die ſo ſeltſam war, ſo weich, während ihr großer Blick mit einem Male gleich einer Schneeflocke auf mein


